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Betriebspruefung_Anwalt_Muenchen

Wir kämpfen für Sie!

Sie sitzen in einer Betriebsprüfung, der Prüfer überrascht Sie mit einem Fund – und dieser Fund wird richtig teuer. In diesen Situationen kann es für Sie sinnvoll sein, uns als erfahrene Rechtsanwälte und Steuerberater einzuschalten, denn:

  • Ein externer Berater findet leichter neue Lösungsansätze.

  • Als Rechtsanwälte sind wir darin geschult, dem Betriebsprüfer auch auf der rechtlichen Ebene zu begegnen.

  • Nicht selten hat sich während einer laufenden Prüfung das persönliche Verhältnis so verschlechtert, dass „nichts mehr geht“. Hier kann ein neuer Gesprächspartner unbelastet verhandeln.

  • Unsere Einschaltung signalisiert der Finanzverwaltung, dass Sie bereit sind zu kämpfen. Bereits die Aussicht auf eine gerichtliche Kontrolle der Prüfungsfeststellungen führt häufig dazu, dass im Rahmen einer Schlussbesprechung doch noch ein für alle Seiten akzeptables Ergebnis gefunden werden kann.

Wenn die Sache eskaliert: Einspruchs- und Klageverfahren

Selbst wenn mit der Betriebsprüfung keine einvernehmliche Lösung erreicht wird, kann sich unsere Einschaltung bereits zu diesem Zeitpunkt für Sie als sinnvoll erweisen. Wenn wir nämlich anschließend das Einspruchs- und Gerichtsverfahren übernehmen, profitieren Sie in der Regel davon, dass wir an der Diskussion mit der Betriebsprüfung bereits teilgenommen haben. Die intensive Aufarbeitung des Sachverhalts im Rahmen einer Betriebsprüfung kann während einer gerichtlichen Auseinandersetzung einen erheblichen Vorteil bedeuten. Denn die Vertreter der Finanzverwaltung in den Gerichtsverfahren kennen häufig nur die Aktenlage.

Top 10 der uns gestellten Fragen zu einer Betriebsprüfung durch das Finanzamt

Wenn Sie sich gerade in einer Betriebsprüfung befinden oder kurz davorstehen, werden Sie sich
mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit folgende Fragen stellen. Die Antworten haben wir hier für Sie kurz zusammengefasst:

1. Was ist der Unterschied zwischen einer Betriebsprüfung und einer Außenprüfung?

„Außenprüfung“ ist seit 1977 die gesetzliche Bezeichnung (§ 193 AO) für eine Betriebsprüfung. Das heißt für Sie, dass bereits in der Prüfungsanordnung von einer „Außenprüfung“ die Rede sein wird – lassen Sie sich davon aber nicht irritieren. Gemeint ist hier die allen bekannte „Betriebsprüfung“.

2. Wie lange dauert eine Betriebsprüfung?

Unserer Erfahrung nach kann eine Betriebsprüfung von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen oder sogar Monaten dauern, je nach Größe Ihres Unternehmens. Rechnen Sie also bitte nicht damit, dass die Prüfung in einem Tag erledigt ist. So ein Glück werden Sie nur selten haben.

3. Mit welchem Prüfungszeitraum muss ich rechnen?

Bei einer Betriebsprüfung werden in der Regel die letzten drei Wirtschaftsjahre Ihres Unternehmens überprüft. In selteneren Fällen können aber auch mehrere Jahre überprüft werden, vor allem wenn der Verdacht einer Straftat besteht. Das Finanzgericht Düsseldorf hat aus diesem Grund beispielsweise eine Betriebsprüfung für einen Zeitraum von elf Jahren als zulässig erachtet. Sollte auch bei Ihnen eine Betriebsprüfung über einen längeren Zeitraum angekündigt worden sein, kann es sinnvoll sein, mit einem Rechtsanwalt oder Steuerberater Ihres Vertrauens über die möglichen Hintergründe zu sprechen, um auf alle Eventualitäten gut vorbereitet zu sein.

Übrigens: Das Finanzamt kann auch ganz punktuell prüfen, beispielsweise im Rahmen einer Umsatzsteuer-Sonderprüfung.

4. Wie häufig findet eine Betriebsprüfung statt?

Wie häufig eine Außenprüfung stattfinden, entscheidet Ihr Finanzamt je nach der Größe Ihres Unternehmens. Es kann also auch sein, dass Ihr Unternehmen nie geprüft wird – vor allem, wenn Sie ein kleineres Unternehmen haben.

Sie können aber mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit mit einer lückenlosen Prüfung (sog. Anschlussprüfung nach § 4 BPO) Ihres Unternehmens rechnen, wenn Sie eines dieser drei Kriterien erfüllen:

  1. Sie sind ein Großbetrieb. Für Sie zur Orientierung: Als Großbetrieb gilt ab 1. Januar 2019 beispielsweise ein Handelsbetrieb mit Umsatzerlösen über 8,6 Mio. € oder einem steuerlichen Gewinn von über 335 T€ oder auch ein Fertigungsbetrieb mit Umsatzerlösen über 5,2 Mio. € oder einem steuerlichen Gewinn von über 300 T€.

  2. Sie sind ein Konzern mit einem Außenumsatz von mindestens 25 Mio. € im Jahr.

  3. Sie sind ein international verbundenes Unternehmen.

5. Was wird geprüft?

Bei einer Betriebsprüfung durch das Finanzamt können entweder alle oder auch nur bestimmte Steuerarten (Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer, Schenkungsteuer, Grunderwerbsteuer) Gegenstand der Prüfung sein. Auch Kleinunternehmer nach § 19 UStG können geprüft werden.

6. Und die Nachzahlung?

Eine Betriebsprüfung endet oft mit einer Nachzahlung. Denn machen wir uns nichts vor: Eine absolut perfekte Buchführung, Bilanzierung und Steuererklärung ist nicht selbstverständlich. Nicht ohne Grund wurde im Jahr 2016 bundesweit ein Mehrergebnis von rund 14 Milliarden Euro erzielt.

7. Gibt es Betriebsprüfungen ohne Schlussbesprechung?

Über das Ergebnis einer Betriebsprüfung wird regelmäßig eine Schlussbesprechung abgehalten. Drei Ausnahmen gibt es von dieser Regel:

  1. Ihr Prüfer hat keine Beanstandungen und Sie haben allen Grund zur Freude.

  2. Sie haben auf die Besprechung verzichtet. Da bei einer Schlussbesprechung aber so gut wie immer noch eine Chance besteht, sich mit dem Prüfer über die streitigen Punkte zu einigen, sollten Sie auf diese Möglichkeit möglichst nicht verzichten.

  3. Bei Ihnen findet eine abgekürzte Außenprüfung statt, die sich auf wesentliche Besteuerungsgrundlagen beschränkt.

8. Kann man gegen den Prüfungsbericht Einspruch einlegen?

Nach Abschluss der Prüfung wird der Prüfer seine Ergebnisse in einem Prüfungsbericht („Bericht über die Außenprüfung bei …“) festhalten. Sie haben an dieser Stelle eine allerletzte Möglichkeit, auf den Prüfer einzuwirken. Lassen Sie diese Chance nicht ungenutzt verstreichen und bitten Sie den Prüfer um eine Einwendungsfrist zu dem Prüfungsbericht.

Einen formellen Einspruch gegen den Prüfungsbericht können Sie nicht einlegen. Erst wenn das Finanzamt auf der Grundlage des Prüfungsberichts die Steuerbescheide geändert hat, steht Ihnen der Rechtsweg zu.

9. Wer trägt die Kosten?

Die Kosten einer Betriebsprüfung, die in Ihrem Unternehmen beispielsweise durch den Arbeitsausfall in der Zeit der Prüfung entstehen, müssen Sie alleine tragen. Aber auch die Kosten eines Steuerberaters oder eines Rechtsanwalts, der Sie während der Prüfung unterstützt, werden Ihnen von niemandem ersetzt.

10. Kann man nach der Betriebsprüfung Einspruch gegen Steuerbescheide einlegen?

Gegen einen geänderten Steuerbescheid können Sie innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe einen Einspruch einlegen. Auch wenn Sie sich bei dem Einspruch nicht anwaltlich vertreten lassen müssen, empfiehlt es sich spätestens jetzt, über die Hinzuziehung eines Rechtsanwalts nachzudenken. Mit guten Argumenten lassen sich nicht wenige Klageverfahren vermeiden.

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