einspruchsverfahren

Einspruchsverfahren

Wir kämpfen gegen Ihren fehlerhaften Steuerbescheid

Sind Sie mit Ihrem Steuerbescheid nicht einverstanden, weil das Finanzamt zu Unrecht von Ihrer Erklärung abweicht? Dann lassen Sie uns gemeinsam Ihre Rechte durchsetzen!

Einspruch Steuerbescheid

Das Besteuerungsverfahren ist in den Finanzämtern ein reines Massenverfahren. Es werden jedes Jahr wiederkehrend Millionen von Steuerpflichtigen veranlagt. Dabei ist – auch nach Feststellungen des Bundesrechnungshofes – mit immer weniger Personal eine komplexe und sich rasch wandelnde Rechtsmaterie anzuwenden, so dass es nicht verwunderlich ist, dass die Sachbearbeiter auch mal (oder auch immer wieder) fehlerhafte Bescheide erlassen.

Einspruch gegen Steuerbescheid als außergerichtliches Verfahren

Ein Einspruch ist Ihr Rechtsmittel gegen einen unrichtigen Steuer- oder Haftungsbescheid. Es ist ein außergerichtliches Verfahren, das Sie durchführen müssen, bevor Sie gegen den Bescheid klagen können.

Ihr Einspruch muss schriftlich bei dem Finanzamt eingelegt werden, welches den Verwaltungsakt erlassen hat. Die Einspruchsfrist beträgt dabei einen Monat ab der Bekanntgabe des Bescheides. Die Begründung für den Einspruch kann auch nach dem Ablauf der Monatsfrist nachgereicht werden.

Es empfiehlt sich daher immer, wenn das Finanzamt von Ihrer Erklärung abweicht und Sie überlegen dagegen vorzugehen, vorerst rechtzeitig einen umfassenden fristwahrenden Einspruch ohne Begründung einzulegen. Danach können Sie die Gründe für die abweichende Steuerfestsetzung ohne einen großen Zeitdruck überprüfen lassen und das weitere Vorgehen entscheiden.

Sollten Sie die Monatsfrist verpasst haben, sieht das Gesetz noch einige Änderungsnormen vor, die Ihnen eventuell weiterhelfen können. Lassen Sie uns diese so schnell wie möglich gemeinsam prüfen!

Vorteile unserer Einschaltung im Einspruchsverfahren

Besonders bei komplexen Rechtsfragen profitieren Sie im Einspruchsverfahren von unserer steuerlichen Sachkompetenz. Als Rechtsanwälte und Steuerberater prüfen wir die Erfolgsaussichten einer Auseinandersetzung mit der Finanzverwaltung und geben Ihnen eine klare Empfehlung für das weitere Vorgehen. Zugleich sind wir als Rechtsanwälte bestens darauf geschult, die Rechte unserer Mandanten in allen Instanzen zu vertreten und der Gegenseite auf rechtlicher Ebene zu begegnen.

Sie können den Einspruch auch selbst führen, eine Vertretung durch einen Rechtsanwalt oder einen Steuerberater ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Nach unserer Erfahrung fällt es der Rechtsbehelfsstelle jedoch erfahrungsgemäß leichter, einen Fehler der Kollegen von der Veranlagungsstelle anzuerkennen und den Bescheid zu korrigieren, wenn die Berater die Streitfrage rechtlich aufgearbeitet haben.

Oftmals können wir in geeigneten Fällen auch eine tatsächliche Verständigung (einer Art Kompromiss) mit dem Finanzamt erzielen. Auch hier ist das Finanzamt bei anwaltlicher Vertretung erfahrungsgemäß deutlich kooperativer, weil bei einer negativen Entscheidung eine Klageerhebung durch den vertretenden Rechtsanwalt oder Steuerberater wahrscheinlicher ist, wie wenn der Steuerpflichtige alleine handelt.

Kosten des Einspruchsverfahrens

Das Einspruchsverfahren ist für Sie beim Finanzamt kostenlos. Bei unserer Einschaltung wäre daher von Ihnen nur unser Honorar zu tragen. Sollten Sie anschließend eine Klage gegen den Steuerbescheid erheben müssen, werden Ihnen bei einem für Sie positiven Ausgang des Klageverfahrens in bestimmten Fällen auch unsere Kosten zumindest teilweise vom Fiskus ersetzt.

Bitte beachten Sie, dass Sie die Steuern auch bei einer Einspruchseinlegung vorerst bezahlen müssen. Die zu Unrecht bezahlte Steuer erhalten Sie grundsätzlich erst nach der positiven Einspruchsentscheidung (mit 6 % pro Jahr verzinst) zurück. Wir können für Sie beim Finanzamt auch beantragen, die Steuerzahlung auf die Beendigung des Einspruchsverfahrens zu verschieben. In vielen Fällen stehen die Finanzämter einem solchen Antrag auf die Aussetzung der Vollziehung offen gegenüber.

DRUCKEN